Ich wollte mal nachfragen wie es bei Euch mit einer Impfung gegen das West-Nil-Virus aussieht. Ich habe Balou jetzt impfen lassen. Eine Impfung jetzt und eine in 4 Wochen dann nur noch einmal im Jahr. Wir hatten bei uns letztes Jahr wahrscheinlich eine Infektion bei einer Stute, was jetzt erst als Vermutung geäußert wird und daher nicht mehr nachweisbar ist.
Ob ich Woody impfe weiss ich noch nicht da er Nachts in der Box steht und hier im Stall wenig Mücken sind. Balou steht am Waldrand mit Gewässer, dort sind viele Mücken und er steht 24 Stunden auf Koppel.
Hier bei uns im Oberallgäu sind mir bisher noch keine West-Nil-Virus Fälle bekannt. Deshalb habe ich mich damit eigentlich nicht beschäftigt. Und wenn ich die neue Heimat Landkreis Sigmaringen google finde ich da zu auch noch nichts, so hoffe ich das dieser Kelch an mir vorbei geht. Generell sind diese Impfung Überlegungen immer ein Pro und Kontra wert.
West-Nile-Virus: Wenn ein Mückenstich gefährlich wird!
Das West-Nile-Virus ist in Deutschland eine recht neue Erkrankung, die durch Vögel und Mücken übertragen wird. Gemeinsam mit Professor Dr. Karsten Feige von der Tierärztlichen Hochschule in Hannover haben wir alle wichtigen Informationen über das Virus gesammelt. Was genau das für Sie als Pferdehalter bedeutet, wo das Virus bereits ausgebrochen ist, und was eine Erkrankung für Folgen hat, erfahren Sie in diesem Video.
Das West-Nil-Virus (WNV) breitet sich langsam, aber sicher immer mehr in Deutschland aus. Überträger sind verschiedene Mückenarten. Neben Vögeln und Menschen sind am häufigsten Pferde von einer Infektion mit dem Virus betroffen. Seit dem ersten Nachweis des Virus in Deutschland bei einem Bartkauz im August 2018 hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) mehrere Fälle von WNV bei Vögeln und Pferden festgestellt. Allein in 2020 wurden 63 WNV- Nachweise bei Zoo- und Wildvögeln ermittelt, sowie 22 infizierte Pferde.
Quelle: DGFZ-Mitteilungen
Lesen Sie die ganze Meldung hier: Empfehlung der StIKO-Vet Stellungnahme zur Immunisierung von Pferden gegen das West-Nil-Virus
Landkreis Dahme-Spreewald: Zwei Pferde an West-Nil-Fieber gestorben
Der Landkreis Dahme-Spreewald im Südosten von Brandenburg meldet drei Pferde, die am West-Nil-Virus erkrankt sind. Zwei davon sind gestorben. Wie die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) berichtet, wurde Ende August in Märkisch-Buchholz erstmals ein am West-Nil-Virus erkranktes Pferd gemeldet. Nun gab es zwei weitere Fälle, einer nahe Luckau und einer in Schönefeld. Das eine der betroffenen Pferde sei innerhalb von zwei Tagen verstorben, heißt es in dem Zeitungsbericht weiter. Das andere sei noch in die Klinik gebracht und dort intensiv betreut worden. Aber auch hier war keine Rettung möglich. Das Veterinäramt des Landkreises Dahme-Spreewald rät Pferdebesitzern, ihre Tiere impfen zu lassen. Es gebe eine hohe Mückenbelastung, die die Gefahr einer Ansteckung erhöht. Man muss wissen, das West-Nil-Virus wird vor allen Dingen durch Stechmücken übertragen. Darum wird auch geraten, die Pferde bestmöglich vor Insekten zu schützen – z. B. durch Fliegendecken, Sprays etc. Auch sollte das Umfeld möglichst hygienisch sein, um den Insekten keine Brutstätten in der Nähe der Pferde zu bieten.