Auszug vom Artikel: SICHERHEITSCHECK FÜR HEURAUFEN Unbestritten sind Heuraufen im Stallalltag praktische Helfer, insbesondere bei Gruppenhaltung: Mehrere Pferde können gleichzeitig relativ ungestört fressen, Futterverluste werden vermieden, und mit speziellen Netzen oder Gitterauflagen wird die Heuaufnahme verlangsamt. Damit diese Vorzüge möglichst risikoarm genutzt werden können, gilt es folgendes zu beachten: Für erwachsene Großpferde gilt: Der lichte Abstand zwischen Stäben darf maximal fünf Zentimeter betragen. Dies gilt natürlich nicht für die Fressöffnungen, diese müssen wiederum weit genug sein, so dass das Pferd den Kopf leicht zurückziehen kann, ohne hängenzubleiben. Bei Kleinpferden, Ponys und Jungtieren fordern Experten einen noch geringeren Stab-Abstand – allerdings sind derartige Raufen kaum auf dem Markt. Hier ist eine Heuraufe ohne jegliches Fressgitter die bessere Wahl. In Boxen mit Fohlen rät das BMELV zum Verzicht auf Stabraufen. Das BMELV empfiehlt für senkrechte Gitterstäbe bei Boxenabtrennungen einen Außendurchmesser von 19 bis 25 Millimeter (entspricht 3/4 bis 1 Zoll) – dies dürfte auch als Richtwert für Raufen gelten. Palisadenfressgitter verleiten manchen Vierbeiner zum Hineinsteigen, sogenannte Sicherheitsfressgitter verhindern dies. Doch auch hier sind die Abstände der Gitterstäbe zu beachten. Scharfe Kanten sind tabu. Ein eventuell vorhandenes Dach sollte möglichst hoch angebracht und zudem mit einem Dachkantenschutz aus Gummi ausgerüstet sein – dieser verhindert zwar nicht das Anschlagen, jedoch unschöne und schmerzhafte Schnittwunden im Kopfbereich. Einige Heuraufen haben eine Dreipunktaufhängung, damit sie problemlos mit einem Traktor umgesetzt werden können. Ein spezieller Schutzbügel verhindert Verletzungen an dieser oft scharfkantigen Aufhängung. Bei zusätzlicher Nutzung von Futtersparnetzen oder Gittern zur Verlangsamung der Futteraufnahme darf von diesen keine Gefahr ausgehen.
Megonio hat eine Eckheuraufe aus Holz und Heunetz vom Freund von Sandra gebaut bekommen. Da geht ordentlich was rein und es wird nichts vergeudet. Die Maschengröße des Netzes ist so gewählt, dass er auch beschlagen nicht hängen bleiben könnte, derzeit ist er noch unbeschlagen. Ich finde sein Heunetz sehr praktisch, kein Fremder muss in seine Box zum Füttern. Über dem Heunetz ist eine verschließbare Klappe zum Befüllen angebracht.
denn das größte Glück der Pferde ist der Reiter auf der Erde.